Sonntag, 26. April 2009

Hildegard von Bingen

Frauen war der "Zugang zu Gott" im Mittelalter sehr erschwert. Sie durften keine Sakramente spenden, sie durften keine Priesterinnen werden, etc. Das Einzige, was ihnen blieb, waren Visionen. Die durften sie empfangen, da Gott anscheinend keinen Unterschied zwischen Männern und Frauen machte. Da ihnen unterschiedlich viel Glauben geschenkt wurde, hat man sie als Heilige bezeichnet oder als Ketzerinnen verbrannt. Es gibt einige, heute noch bekannte Mystikerinnen, fromme Frauen, deren Erfahrungswelt so weit weg scheint, z.B. Catarina von Sienna, Mechthild von Magdeburg, Teresa von Avila und eben Hildegard von Bingen. Sie wird als Vorbotin der Mystikerinnen-Bewegung gesehen.

Freitag, 24. April 2009

zum Thema: Weblognutzung

Hier ein Auszug aus einem Interview mit Volker Rüddigkeit vom Hessischen Amt für Lehrerbildung:
Schulen ans Netz e.V.: Und wie sieht es nun bei Lehrkräften aus?

Volker Rüddigkeit: Nun, hier sieht es düster aus. Die weitaus größte Gruppe der Web 2.0-Nutzer stellen die unter Dreißigjährigen und damit auch unsere Schüler. Lehrer selbst wissen vom Web 2.0 bisher herzlich wenig, wie ich es immer wieder selbst bei meinen Vorträgen zum Thema Web 2.0 erlebe. Das dionysische Web 2.0 kennen sie nicht und das apollinische Web 2.0 nutzen sie noch nicht! Wir haben etwa 750.000 Lehrer in Deutschland und nur etwa 100 davon führen nach meinen Recherchen ein Blog. Es erscheint fast schon peinlich, wenn immer wieder in allen Publikationen der sicher gut gemachte Blog des Herrn Rau als Beweis dafür herhalten muss, dass auch Lehrer bloggen oder die Elefantenklasse als Alibi für Blogs in der Grundschule herhalten muss! Besser sieht es mit Wikis aus, aber von Schweizer Verhältnissen, wo Wikis und Blogs schon in den Schulalltag eingezogen sind, können wir nur träumen. Mehr als einige wenige Leuchttürme haben wir nicht aufzuweisen. Kurzum, anstelle von Web 2.0 gibt es bei uns Ahnungslosigkeit 2.0, und zwar angefangen von den Kultusministerien über die Schulämter bis hin zu den Schulen selbst. Während man in Unternehmen längst erkannt hat, welche Potenziale Blogs z.B. für die Öffentlichkeitsarbeit bieten, warte ich immer noch auf den ersten Kultusminister respektive Kultusministerin oder den ersten Schulleiter, der Eltern, Lehrer und Schüler via Blog informiert und damit zur Diskussion einlädt. Der Blog als quasi informelles Pendant zum Amtsblatt!

(Quelle)
Stellen Sie sich das mal vor: Sie dürfen Teil haben an den ersten Schritten zur Weblognutzung in IHRER Schule :-)

Unterstützen Sie Frau Kolb!
Nutzen Sie das Weblog!
Werden Sie aktiv!

(wenn Sie gern mitschreiben möchten, Mail an frauschuetze [at] gmx.de)

Samstag, 18. April 2009

Gewissensfrage

Dr. Dr. Rainer Erlinger beantwortet jede Woche in der Süddeutschen Zeitung eine Gewissensfrage. Unter anderem ging es darum, ob man in bestimmten Situationen lügen dürfe oder nicht - Sie erinnern sich an Kant ;-)

Donnerstag, 9. April 2009

zu klein fürs Leben?

Interessanter Artikel bei ZEIT-online:

"Ganz am Anfang und ganz am Ende des Lebens, im hohen Alter, ist man eher bereit, den Tod als etwas Natürliches zu akzeptieren", folgert Bührer.