Dienstag, 16. Dezember 2008

Jugendunruhen in Griechenland, Konsequenzen für SIE?

Ein interessanter Artikel bei ZEIT-Online:
"Auch in Deutschland bietet der Umstand, jung und gebildet zu sein, schon lange keine Garantie mehr für eine erfolgreiche bürgerliche Karriere."
heißt es da - das ist ja bekannt. Die Konsequenz, die daraus gezogen wird, scheint Anpassung an die bestehenden Verhältnisse zu sein:
"Von zornigem Protest ist diese Generation in ihrer Majorität weit entfernt, weil sie sich stillschweigend auf einen Handel eingelassen hat: Sie verzichtet auf Kritik an den Verhältnissen und auf unbequemes Verhalten. Dafür, so hofft sie, bleibt ihr der soziale Abstieg erspart."
Dass das so nicht funktioniert, ist wohl nachvollziehbar. Doch was bleibt dann zu tun?
(Auch hier schliesst sich nochmal die Frage an, ob Rawls uns nicht doch etwas anzubieten hat)

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Rawls, zum zweiten

hier der Link zu meiner Folie, leicht ergänzt, Bild entfernt.

Ausführlichere Informationen zu Rawls finden Sie bei den bekannten Lexika im Netz,
bei einem können Sie u.a. auch lesen, dass Rawls und seine Frau in ihren ersten gemeinsamen Ferien ein Stichwortverzeichnis zu einem Werk von Nietzsche angelegt haben. Leute gibts!

Außerdem gab es mal in der Süddeutschen Zeitung eine Serie zur Gerechtigkeit. Auch darin findet sich ein guter Beitrag u.a. zu Rawls.

Dienstag, 9. Dezember 2008

Montag, 8. Dezember 2008

Erinnerung:

Bitte morgen pünktlich sein :-)

Dienstag, 2. Dezember 2008

Balance

Link: BALANCE

Dienstag, 25. November 2008

Die Schule der Stoa

Die Folie von heute zum Ausdrucken.

Die Schule von Athen

Eine relativ genaue Übersicht über die abgebildeten Personen, woran man sie erkennt und einige Erläuterungen zu den Beziehungen zwischen den Personen finden Sie hier.

Mittwoch, 12. November 2008

Lexikonartikel zur aristotelischen Tugendethik

Der Artikel mit den meisten Punkten (10):
Die Tugendlehre Aristoteles' wird oft mit der Glückseligkeit in Verbindung gebracht. Aufgrund dessen wird die Ethik auch "Eudämonismus" (griechisch: eudaimonia) genannt. Der Mensch hat viele Ziele, wobei die Glückseligkeit das Endziel darstellt. Anders als bei Tieren kann der Mensch seine Triebe durch Überlegung steuern, wenn er dies in richtiger Weise tut kommt der Mensch zu seinem persönlichen Wohlergehen.
Die Tugend wird nach Aristoteles als "etwas Mittleres" dargestellt, z.B. Tapferkeit ist die Mitte zwischen Tollkühnheit und Feigheit. Zudem sind ist sie auch die Voraussetzungen für persönliches Glück und moralisches Handeln. Um tugendhaft zu handeln müssen wir uns nach Auffassung Aristoteles' das Handeln tugendhafter Menschen zum Vorbild nehmen. Dies ist aber nur der zweitbeste Weg zur Glückseligkeit, da der Mensch einen Geist (griechisch: logos) besitzt und somit die Betätigung unserer intellektuellen Fähigkeiten als höchste Erfüllung des menschlichen Lebens dargestellt wird.

9 Punkte:
Aristotelische Tugendlehre (Eudämonismus)
Für Aristoteles (384-322 v.Chr.) ist die Tugendlehre mit dem Streben nach Glückseligkeit verbunden. Aristoteles geht davon aus, dass jeder Mensch nach Glück strebt. Glück ist nur durch tugendhaftes Handeln zu erreichen.
Die Tugend ist für Aristoteles der Mittelweg zwischen zwei Extremen. Dabei darf der Mensch sich nicht von der Lust leiden lassen. Nur durch Erfahrung und Erlernen kann man sich Tugend aneignen.

Haben Sie weitere Anmerkungen oder Kritik? Oder sind sie mit den beiden Lexikonartikeln einverstanden?
(Kommentare nutzen)

Dienstag, 11. November 2008

Aristoteles

Die gesamte Sendung zum Nachhören.

Das Manuskript der Sendung.


übrigens bin ich nicht die einzige, die genau dieses Feature im Unterricht eingesetzt hat ;-)

Dienstag, 4. November 2008

zu den 4 Kardinaltugenden Platons

Hier sind die 4 noch einmal kurz und bündig dargestellt. Außerdem werden ihnen Attribute zugeordnet, mit denen man die jeweiligen Tugenden in der Kunstgeschichte dargestellt hat.

Sonntag, 26. Oktober 2008

Ferienarbeit

Nachdem ich vor einigen Tagen diesen (wirklich empfehlenswerten) Vortrag zur Selbstorganisation gesehen habe, setzte ich mich also gleich an Ihre Sokrates-Romane. Inzwischen bin ich komplett durch :-) Es war wirklich interessant! Unter anderem durfte ich erfahren, dass Sokrates zuweilen den Dialekt seines Gegenübers übernahm, damit dieser ihn besser versteht ...

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Schöne Ferien!!!

Ich wünsche Ihnen erholsame und erlebnisreiche Herbstferien!

(und falls Sie sich vor der nächsten Ethikstunde das Höhlengleichnis ins Gedächtnis rufen wollen, können Sie das u.a. auf lockerflockige Weise mittels dieser Animation tun. - nicht vergessen links oben auf weiter zu klicken ;-))

Montag, 13. Oktober 2008

Zimmerwechsel

Zur Klausur wechseln wir aufgrund der Lautstärke während der Hofpause ins A-Haus, Zimmer 313 314!

Dienstag, 7. Oktober 2008

der Perfektionismus siegt

Während des Lernpfades durften Sie sich bereits mit Beispielen auseinandersetzen, die eine moralische Positionierung notwendig machten bzw. zumindest Nachdenken über die Ethik nach sich zogen.
Aktuell gibt es wieder einen wissenschaftlichen Fortschritt, der die Frage nach der Ethik des Lebens neu stellt: Forscher haben einen Bluttest entwickelt, der recht schnell zeigen kann, ob ein ungeborene Baby beim 21. Chromosomenpaar ein Chromosom zu viel (Trisomi) hat und damit die Folgen des Down Syndrom (wp) zu tragen hat. Hier der Link zum Artikel im Gesundheitsblog der Zeit, darin werden neben der Darstellung der bisherigen, risikobehafteten Untersuchung, auch einige Fragen zur medizinischen Ethik gestellt.
Weitere kommen hinzu, zum Beispiel ob behindertes Leben unwertes Leben ist, dass es von vorn herein auszuschalten gilt? Darf der Mensch entscheiden, welches Kind leben darf? Muss sich eine Mutter schämen, wenn sie ein Kind mit Down Syndrom bekommt, obwohl es hätte nicht sein müssen? Damit eng zusammen hängt die Frage nach dem Beginn menschlichen Lebens: mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle, mit der 12. Woche (denn bis zu dieser ist eine Abtreibung vom Gesetzgeber in Deutschland erlaubt), mit der Geburt? Wenn man die Entwicklung weiterdenkt, drängt sich folgende Frage auf: Ist der perfekte Mensch gewollt?
Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, inwieweit einer Familie das Umsorgen eines Kindes mit Trisomie 21 "zuzumuten" ist, wenn es doch verhinderbar ist.

nochmal: Sokrates

Auf Ihren Wunsch hin können Sie hier die Präsentation als pdf downloaden. Ich habe sämtliche Medien rausgenommen. Die Hör-Ausschnitte sind Teil dieser Sendung auf dem BR, die Sie sich natürlich jederzeit vollständig (also nicht nur meine Schnipsel) anhören können.

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Sokrates/Platon

Infos zu den Materialien/Aufgaben von gestern:
  • Die Präsentation ist im internen Netz der Schule hinterlegt. (Fabian\bereitstellen (M:) --> Ethik Schütze --> ethik,moral,sokrates.odp) Wichtig: die Präsentation ist nur zu Ihrer eigenen Verwendung!
  • Die gehörten Ausschnitte von Sokrates stammen aus einer Sendung des Bayrischen Rundfunks "Sokrates - der große Frager"
  • An alle die gestern zur Bio-Exkursion waren: Bitte vergleichen Sie Ihre ausgefüllte Tabelle zum Sokrates-Text mit dieser Vorlage. (Aufgabe vom 16.9.) Ergänzen Sie Ihre Aufzeichnungen.
  • Hausaufgabe: Lesen Sie im grauen Konkordia-LB S. 25/26 das Höhlengleichnis von Platon. Erläutern Sie Platons Höhlengleichnis mit Ihren eigenen Worten.
  • Hier der Link zum Rede-Feedback. Wie gesagt: jeder darf sich an einer Standpunktrede versuchen/üben. (Notiz für F.S.: Akustik wird NATÜRLICH nicht mit doppeltem K geschrieben, im Feedbackbogen ist es also richtig)

Dienstag, 16. September 2008

Aufgaben heute

Ich hoffe, Sie haben die Aufgaben gefunden. Das ist aber auch verzwickt: erst die Falschinformation am Vertretungsplan, dann meine Änderung und letztlich musste ich doch Aufgaben erteilen.
Hier nochmal als Zusammenfassung die Aufgaben:

1. Argumentationen anschauen und mitnehmen. Ich habe Anmerkungen mit Bleistift drangeschrieben. Die meisten haben super argumentiert! :-)
Noch ein Hinweis von mir, falls so etwas zufällig in der Klausur drin ist: natürlich bewerte ich NICHT Ihre Meinung, sondern die Argumentation. Diese sollte allgemeine moralische Prinzipien, Werte oder Normen enthalten, auf Grund dessen Sie sich für die eine oder andere Seite entscheiden.
2. Lesen Sie im grauen konkoria-Buch S. 16 + 17 und bearbeiten Sie dazu die Aufgaben auf S. 17 unten. Als kleine Hilfe lag eine Kopie bereit, die Ihnen die Argumentation etwas transparenter machen soll.
3. Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Philosophie der Antike. Dazu lagen Kopien aus dem DTV-Atlas Philosophie aus.

Diese Aufgaben hätten Sie übrigens im Laufe der Stunde sowieso von mir bekommen (Nr. 3 als HA), allerdings natürlich etwas netter verpackt und mehr erläutert. Ich hoffe Sie sind mit den Aufgaben zurecht gekommen, ansonsten beantworte ich Ihre Fragen natürlich gern hier in den Kommentaren :-)

Freitag, 12. September 2008

Falls ...

... Sie noch nicht genug vom Argumentieren haben sollten...

Dienstag, 2. September 2008

Guten Tag,

Willkommen im Weblog des Ethik-GK 11.
Es sammelt zusätzliches Material, Hintergrundinfos und vielleicht auch die eine oder andere Anekdote aus der bunten Welt der Philosophen.
Das Lesen hier im Weblog ist keine Pflicht für Sie, bereichert aber möglicherweise Ihren Alltag :-). Es steht Ihnen natürlich auch frei, hier zu kommentieren (Kommentare sind moderiert, werden also erst nach meiner Unbedenklichkeitseinstufung freigeschaltet) und somit das Weblog als philosophisches Arbeitsbuch mit zu nutzen.

Das Floß

Antworten auf die Frage, wie der Film gedreht wurde (Knetmännel? - Nein) können hier unter dem Punkt "behind the scenes" nachgelesen werden.

Was ist ein Weblog?

Link: sevenload.com


(Ton anschalten!!!)

Donnerstag, 28. August 2008

Was ist Sprache?

Da die Frage in einen Bereich außerhalb der philosophischen Fragen geordnet werden sollte,
hier der Link zu einer möglichen Antwort über die Grundlagen unseres Sprechens von einem Philosophen: Robert Brandom.

Interessant ist in diesem Zusammenhang ein Artikel von Thomas Assheuer, der die Theorie von Brandom auf den Film Pulp Fiction (von Quentin Tarantino) angewendet hat. Falls jemand zufällig den Film kennt, kann er sich hier über die tiefere Bedeutung des Rumballerns belesen:

"Ein eigentlich unmöglicher Vergleich zwischen Quentin Tarantinos Film "Pulp Fiction" und Robert B. Brandoms philosophischer Studie "Expressive Vernunft""

Montag, 26. Mai 2008

ZDPE erscheint

Mein Artikel in der ZDPE, in dem auch dieses Weblog hier Erwähnung findet erscheint dieser Tage :-)
Das Weblog habe ich beim Schreiben des Artikels erstellt um Screenshots machen zu können. Jetzt ist es einmal online, da kann es auch gefüllt werden ;-)